Heideggers „Schwarze Hefte“ – Ideologieanfälligkeit der Intellektuellen

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9.-11. Dezember 2015, Universität Freiburg Nicht erst seit dem Erscheinen der „Schwarzen Hefte“ wird Martin Heideggers persönliche wie denkerische Verstrickung in den Nationalsozialismus diskutiert. Die Debatte, ob er sich aus dieser Verstrickung jemals entschieden gelöst hat, begleitet die Auseinandersetzung mit Heideggers Denken seit Jahrzehnten. Die von Heidegger ausdrücklich zur posthumen Publikation bestimmten „Schwarzen Hefte“ haben diese Debatte neu befeuert. Heidegger war freilich nicht der einzige Intellektuelle in der Weimarer Republik, der sich von der ‚Bewegung‘ faszinieren ließ. Die internationale Tagung „Martin Heideggers ‚Schwarze Hefte‘. Ideologieanfälligkeit der Intellektuellen“ wendet sich im Blick auf Heidegger und darüber hinaus der Frage zu, wie es dazu kommen konnte, dass Intellektuelle wenigstens zeitweise sich für die NS-Bewegung begeisterten. Weltweit wird die Universität Freiburg mit dem Namen Heidegger verbunden. Person und Werk Heideggers stellen schon deshalb für die universitäre Selbstvergewisserung eine besondere Herausforderung dar. Diese ist mit dem Erscheinen der ersten Bände der „Schwarzen Hefte“ erneut zu einer dringlichen Aufgabe geworden. Die gemeinsame Tagung von Freiburger Horizonte (FRIAS), Colloquium phänomenologicum (Husserl-Archiv) und Freiburger Religionsgespräche steht unter der Schirmherrschaft des Rektorats.

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